Permanente Rennrad & Gravel
Jetzt App im App Store bzw. Google Play herunterladen
BDR Breitensport-Lizenz beantragen
Sei dabei und erlebe Radsport in einer neuen Dimension!
Ab der Saison 2026 bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein HeideRegion Uelzen mehrere Permanente für Rennrad- und Gravel-Fahrerinnen und -Fahrer an.
Permanente sind dauerhaft angelegte, von uns erprobte Strecken, die individuell und ohne festen Starttermin gefahren werden können. Es gibt keinen festen Start- oder Zielpunkt und keine Betreuung vor Ort. Zeitpunkt und Fahrtrichtung sind frei wählbar.
Die Touren eignen sich für ausdauerorientiertes Training ebenso wie für das sportliche Erkunden der Region. Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht zwingend erforderlich.
Die Strecken sind zusätzlich in der Touren-App des Radsportverbandes veröffentlicht.
Wertung im Rahmen des BDR-Breitensports
Die Permanenten können von Inhaberinnen und Inhabern einer Breitensport-Lizenz für die persönliche Jahreswertung genutzt werden.
Die Wertung erfolgt gemäß den jeweils gültigen Breitensport-Regularien des Radsportverbandes. Voraussetzung ist eine gültige Lizenz sowie die ordnungsgemäße Kilometererfassung nach Abschluss der Tour.
Informationen zur Breitensport-Lizenz, zu den Wertungskriterien und zum Ablauf der Kilometeranrechnung stellt der Radsportverband auf seinem Portal bereit.
👉 Weitere Informationen zur Breitensport-Lizenz
Permanente Rennradtouren
Die Rennrad-Permanenten verlaufen überwiegend auf asphaltierten, verkehrsarmen Straßen und richten sich an sportlich orientierte Fahrerinnen und Fahrer.
-
Der Weg aus der Stadt ist kurz. Schon bei Groß Liedern wird es merklich ruhig, und man kann sich aufs Rad fahren und die Landschaft konzentrieren. Die Straßen werden schmaler und einige sanfte Hügel erinnern daran, dass die letzte Eiszeit das „Uelzener Becken“ formte.
Einige Dörfer später, bei Soltendieck, ändert sich das Bild. Es wird merklich waldreicher und welliger. Ein idealer Lebensraum für das Rot- und Damwild, das auch tagsüber gern die kaum befahrenen Straßen kreuzt. Hier, in unmittelbarer Nähe zum Land Sachsen-Anhalt, verlief früher die gut gesicherte Grenze der DDR mit Kontrollstreifen, Elektrozäunen und Selbstschussanlagen. Das Museum „Deutsche Einheit“ in Bad Bodenteich erinnert noch an diese Zeit. Direkt vor Ort sind die Spuren weitestgehend verschwunden. Dafür finden sich, unmittelbar an der Straße Richtung Schafwedel, die Reste einer anderen Grenze: Im Mittelalter hob man Wälle aus, eine „Landwehr“, um die Händler auf bestimmte Wege zu zwingen und Zölle zu erheben.
Wir umfahren auf weiterhin meist autofreien Wegen Bad Bodenteich (gleichwohl der Ort mit seiner ehemaligen Wasserburg viel Entdeckenswertes bietet). Kurzzeitig müssen wir von Reinstorf nach Bokel auf eine gering befahrene Landesstraße wechseln. Danach ist noch einmal etwas Kondition gefragt, mehrere Steigungen und Gefällestrecken wechseln sich in kurzer Folge ab. So schnell der Spuk begann, so schnell ist er vorbei. In gemütlicher Fahrt, auf wieder flacher werdendem Terrain, durchqueren wir mehrere Dörfer und erreichen schließlich unseren Ausgangspunkt.
-
Weite Landschaften, ruhige Straßen und ein stetiges Auf und Ab prägen diese lange, abwechslungsreiche Rennradrunde. Über zahlreiche Dörfer und wenig befahrene Nebenstrecken geht es aus dem Raum Uelzen in Richtung Elbe. Auf rund 112 Kilometern fordert die Strecke mit wechselnden Höhenprofilen Kondition und Ausdauer und zählt zu den sportlicheren Touren in der Lüneburger Heide.
Ein Höhepunkt wartet an der Elbuferstraße bei Hitzacker. Am „Kniepenberg“ beginnt mit bis zu 13 Prozent Gefälle eine rund acht Kilometer lange Berg-und-Talfahrt, die immer wieder weite Blicke in die Elbtalaue freigibt. Rhythmuswechsel zwischen kurzen Anstiegen und schnellen Abfahrten sorgen hier für echtes Fahrvergnügen.
Auf dem Rückweg führt die Route durch die ausgedehnten Wälder der Göhrde – einst Jagdrevier, heute eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Norddeutschlands. Schattige Passagen, ruhige Wege und lange Geraden bilden einen reizvollen Kontrast zum offenen Elbraum.
Trotz der sportlichen Distanz bleibt der Charakter entspannt: Permanente sind kein Rennen. Die Strecke lässt sich im eigenen Tempo fahren – mit Pausen zum Durchatmen, mit Blick für die Landschaft oder als intensives Ausdauertraining.
-
Über weite Strecken folgt diese große Rennradrunde dem Verlauf einer früheren Etappe der Deutschland Tour – dort, wo 2001 Profis wie Erik Zabel um Sieg und Platzierungen kämpften. Die Strecke ist lang, abwechslungsreich und bietet mit ihrem welligen Profil beste Voraussetzungen für eine ausgedehnte Trainingsfahrt.
Zunächst zieht die Route aus Uelzen in einem weiten Bogen nach Norden. Ruhige Nebenstraßen und kleine Wirtschaftswege sorgen für einen entspannten Auftakt, während der Elbe-Seitenkanal immer wieder am Rand auftaucht, über- oder unterquert wird. Weite Felder, Baumreihen, kleine Dörfer und sanfte Hügel bestimmen das Bild und lassen die ersten Kilometer ruhig dahinfließen.
Später wird Lüneburg erreicht. Ein kurzes Stück Kopfsteinpflaster im historischen Zentrum, eine Fahrradstraße und ein kurzes Eintauchen in das touristisch geprägte Treiben, bevor es wieder hinaus ins offene Land geht. Nun beginnt der längste Abschnitt auf historischer Rennstrecke: Sanfte Wellen wechseln sich mit spürbaren Anstiegen ab, eine kurze, aber rauschende Abfahrt wartet zwischen Allenbostel und Altenebstorf.
Wieder führen ruhige Wege durch kleine Orte. Von Melzingen zurück nach Uelzen ist der begleitende Radweg meist angenehmer als die Straße. Kurz vor dem Ziel bietet sich ein Abstecher zum Hundertwasser-Bahnhof Uelzen an (derzeit eingeschränkt erreichbar). Zurück in der Innenstadt laden Cafés und Restaurants dazu ein, diese lange und eindrucksvolle Runde entspannt ausklingen zu lassen.
-
Ruhige Nebenstraßen, offene Felder, weite Landschaften und ein angenehm wechselndes Höhenprofil prägen diese traditionsreiche Rennradrunde durch den Ostkreis von Uelzen. In den 1990er-Jahren waren weite Teile der Strecke Bestandteil der „Tour de Uhl“, einem der größten Amateurradrennen Norddeutschlands mit Fahrern wie Jan Ullrich und André Korff. Auch das an der Route gelegene Röbbel sorgte über Jahre hinweg mit der „Hölle des Nordens“, einem Rundstreckenrennen nach dem Vorbild von Paris–Roubaix, für Aufsehen.
Wer die Tour heute in Angriff nimmt, muss nicht um Sieg und Platz kämpfen. Nach dem Start in der Hansestadt bleibt der Verkehr schnell zurück: Wirtschaftswege und kleine Straßen führen durch leicht welliges Terrain, vorbei an Waldstücken, Ackerland und Wiesen.
Markant ist der kurze Aufstieg nach Suhlendorf – mit Handwerksmuseum und historischer Windmühle lohnt hier ein Zwischenstopp. Lange Geraden, kaum Verkehr und weite Blicke bestimmen auch die folgenden Abschnitte, die über Orte wie Hohenzethen und Stoetze nach Röbbel führen.
Später blitzt mit dem Jastorfer See eines der größten Vogelschutzgebiete der Region durch die Bäume, bevor es über Heitbrack zurück Richtung Emmendorf geht. Fast am Ziel, führt der Weg noch einmal bergauf: ein langer, zunehmend steiler Stich führt hinauf zu einem Windrad. Dort angekommen, folgt eine schnelle Abfahrt und schließlich die letzten ruhigen Kilometer zurück nach Uelzen.
>> Tourenkarte und weitere Rennradstrecken entdecken -
Uhlenköper – so werden der Sage nach die Uelzener genannt. Und viel zu entdecken gibt es auf dieser Rennradtour durch die Lüneburger Heide: Kurze, teils knackige Anstiege, ruhige Landstraßen und eine dichte Folge regionaler Highlights prägen diese abwechslungsreiche Rennradrunde. Gleich zu Beginn wartet am Bohldamm in Uelzen der erste Hügel – hier schwitzten einst die Teilnehmer der Niedersachsen-Rundfahrt. Vorbei am nahe gelegenen Hundertwasser-Bahnhof Uelzen geht es stadtauswärts und bald sogar völlig autofrei nach Emmendorf, einer der ältesten Ansiedlungen der Region.
Radfahren rund um Uelzen heißt immer wieder kleine Steigungen meistern – die Ausläufer der letzten Eiszeiten lassen grüßen. Durch Klein Bünstorf mit seiner Heidefläche wird Bad Bevensen angesteuert. Der Kurort mit Jod-Sole-Therme, Cafés und dem nahe gelegenen Kloster Medingen bildet einen reizvollen Zwischenstopp, ehe es über kleine Orte und welliges Terrain weitergeht.
Ebstorf und Suderburg sind die nächsten größeren Ziele – beides Orte mit viel Geschichte entlang der Strecke. Optional lockt die frühere Zehn-Kilometer-Zeitfahrschleife bei Hösseringen mit Abstechern zum Hardausee oder ins Museumsdorf. Danach wird das Profil wieder flacher, ehe die Runde über weitere Dörfer entspannt zurück zum Ausgangspunkt in Uelzen führt.
-
Die ersten 10 Kilometer rollst du entspannt durch Feld und Wald auf dem Radweg nach Gerdau. An der Radwegekirche St. Michaels (mit Reparaturstation) biegst du Richtung Groß Süstedt ab.Hinter der Mühle Verhorn steigt die Strecke leicht an. Es bleibt leicht wellig bis zur Ellerndorfer Wacholderheide. Zur Blüte im August/September ist hier viel los und das Café im alten Schafstall ein beliebter Zwischenstopp.
Weiter nordwärts, hinter Brockhöfe und Tellmer geht’s auf glattem Asphalt nach Betzendorf. Hier wartet eine längere Abfahrt Richtung Barnstedt. Die Gutskapelle (1593) lohnt einen kurzen Fotostopp. Im kleinen Ort Bardenhagen befand sich in den 1950er Jahren eine Trabrennbahn, auf der nach dem 2. Weltkrieg die ersten regionalen Radrennen stattfanden.
Zwischen Rieste und Bornsen genießt du einen der schönsten Abschnitte: ruhige Wege, weite Fernblicke und sanftes Profil. Tortenfans sollten in Oldendorf II unbedingt ihr Kohlenhydratkonto füllen, bevor sie über Schier und Haarstorf noch ein paar Höhenmeter sammeln. Mit Gefälle geht es von Wessenstedt weiter nach Ebstorf und zurück Richtung Uelzen.
Viele Alleen und Waldstücke machen die Tour ideal für wärmere Tage. Zahlreiche Radwege bieten Sicherheit. Insbesondere Gruppen können bei geringem Verkehr alternativ die Straße nutzen.
-
Diese Rennradtour führt dich durch die malerische Heideregion Uelzen, eine Landschaft voller Geschichte und Natur. Du startest in Uelzen-Veerßen, vorbei an der historischen St. Marien Kirche. Schon bald lässt du die Stadt hinter dir und radelst zunächst auf gut ausgebautem Radweg durch Wald nach Bohlsen. Im Mühlenladen der Bohlsener Mühle und dem S(ch)nackpunkt kannst du deine Vorräte auffüllen.
Über leicht ansteigende Straßen führt dich die Route durch Barnsen und Melzingen, vorbei am Arboretum. Eine sanfte Abfahrt bringt dich nach Wittenwater, wo du im Sommer frische Blaubeeren genießen kannst. Die Alte Salzstraße leitet dich weiter nach Allenbostel, Von dort geht es durch offene Felder und Wirtschaftswege nach Bode. Mit etwas Glück entdeckst du hier Störche.
Ein Highlight der Tour ist die Ellerndorfer Wacholderheide. Zur Heideblüte erstrahlt die Landschaft in lila Farben, und im alten Schafstall gibt es Kaffee und Snacks. Weiter geht es durch Eimke mit sehenswertem Kirchturm aus dem Dreißigjährigen Krieg.
In Suderburg bietet sich ein Zwischenstopp in der Radwegekirche St. Remigius an (mit Infos für Radfahrer und Toiletten). Die ehemalige 10 km-Stoppomat-Zeitfahrstrecke führt dich weiter nach Hösseringen, bevor du über Holxen zurück nach Uelzen rollst – eine perfekte Rennradtour für Natur- und Kulturliebhaber!
>> Tourenkarte und weitere Rennradstrecken entdecken
Permanente Graveltouren
Die Gravel-Permanenten kombinieren befestigte Wege mit Schotter- und Waldabschnitten. Sie sind für Gravelbikes konzipiert und setzen entsprechende Fahrpraxis voraus.
-
Die Graveltour startet am Hundertwasserbahnhof Uelzen und führt dich auf 67 Kilometern über Nebenwege, Waldtrails und schmale Pfade. Mit 530 Höhenmetern bietet die Strecke sportliche Abwechslung. Der Einstieg ist auch in Rosche, Bad Bevensen (Bahnhof) oder jedem anderen Punkt der Strecke möglich.
Nach wenigen Minuten rollst du durch den Stadtwald über den Schwarzen Berg nach Westerweyhe. Kleine Trails und lockere Waldpassagen wärmen auf. Am Uhlenköper-Camp mit Naturbad und Bistro vorbei geht es nach Barum und Tätendorf-Eppensen. In der Obstscheune mit Restaurant/Café kannst du dich noch einmal stärken.
Hinter Klein Bünstorf wird es waldiger – das Naturschutzgebiet „Lohn“ ist ruhig und naturbelassen. Nach der Ilmenau-Überquerung bei Jastorf folgen einige knackige Abschnitte: Kopfsteinpflaster, Sandpassagen, Waldboden mit Wurzeln. Im Brandgehege wird es trailig mit tiefen Spuren, nach Regen punktuell auch mal etwas matschig.
Versorgung findest du in Oetzendorf, Oetzmühle oder während der Freibadsaison auch am Schwimmbad in Rosche. Durch das schöne Biotop bei Stöcken und eine Obstbaumallee erreichst du Dörmte.
Hinter Süttorf wird es wieder ländlich mit Feldern und Sandspuren. Über Molbath mit Zwischenstopp am NABU-Biotop, Klein Liedern und Tatern führt die Route zur Woltersburger Mühle.
Der letzte Abschnitt verläuft am Oldenstädter See entlang und durch einige Trails an der Wipperau zurück nach Uelzen.
Für die Tour brauchst du etwas Fahrtechnik. Im Herbst bei Laub oder hohem Gras: Augen auf.
-
Graveln mit Geschichte und Weitblick. Wenn du am Bahnhof Bienenbüttel einsteigst (HVV-Anschluss), rollst du nach wenigen Kilometern durch Felder, Wälder und kleine Heideflächen. Die Addenstorfer Heide mit ihren Hünengräbern liegt am Weg – Spuren aus der Steinzeit, lohnt einen kurzen Stopp.
Du folgst ruhigen Pfaden durch das FFH-Gebiet Ilmenau und den beeindruckenden Bobenwald. Auf einem alten Hohlweg geht's hoch zum Goldberg bei Seedorf – kurzer, knackiger Anstieg durch alten Baumbestand. Oben schöner Ausblick.
Asphalt wechselt sich ab mit festen Wald- und Wiesenwegen, Schotter und sanften Trails. Technisch nicht anspruchsvoll, aber mit genau der richtigen Portion Gravel-Feeling. Mehrfach öffnen sich weite Blicke über die wellige Landschaft – am Bornser Friedhof, am Inspirationsweg oder auf den letzten Kilometern über den „Col de Neu Rieste“. Glatt asphaltiert, fast ein alpines Gefühl.
Kultur am Weg: romanische Feldsteinkirche in Wichmannsburg, Steinlabyrinth in Lutmissen, Arboretum. Das Kloster Ebstorf mit seiner mittelalterlichen Weltkarte ist ein Highlight – wer Zeit hat, sollte hier länger bleiben (Öffnungszeiten beachten). Mit 35-38 mm Reifen läuft die Strecke gut. Fahrtechnisch einfache, aber nicht langweilige Tour..
Für eine Pause bieten sich das Wiesen-Café in Oldendorf II, der Wiesensee bei Ebstorf oder die Fischteiche bei Barum an. Wer mehr erleben will, kann die Tour mit dem „Ilmenau-Loop“ kombinieren und auf über 100 km verlängern – perfekt für ein Gravel-Wochenende mit Therme und Altstadtbesuch in Bad Bevensen.
-
Über asphaltierte Wirtschaftswege rollst du durch weite Felder in die ersten Dörfer. Immer wieder geht es leicht bergauf und bergab – die Reste der letzten Eiszeit lassen grüßen. Du fährst durch den urwüchsigen Lüßwald, eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands.
Der Untergrund wechselt ständig: Mal Asphalt, mal Feldwege mit festem Sandboden, Grasbüschel, Schotter – nie langweilig. Kleine Dörfer mit Rastplatz laden zur Pause ein, Apfelbaumalleen spenden Schatten und im Herbst leckeres Obst. Große Heideflächen ziehen zur Blütezeit viele Wanderer an. Gravelbiker:innen nehmen Rücksicht. Der Track führt bewusst nicht zu allen Hotspots. Durch den Lüßwald mit gewaltigen Baumriesen zum Museumsdorf mit Waldgeschichtspfad. Wer kann: unbedingt länger bleiben. Die "Alte Schule" mit Café und Übernachtung liegt am Weg.
Am Hardausee gehts über hügelige Waldwege am Ufer entlang. Noch einige Schlenker, zurück in den Wald und unter der Bahn hindurch auf Schotterwegen zum Ausgangspunkt zurück. Mit 38 mm Reifen läuft's entspannt, mit weniger wird's in den Sandpassagen anstrengender. Für Leute, die urwüchsige Waldlandschaft und Heideflächen kombinieren wollen – ohne viel Trubel. Lüneburger Heide at it's best – mal abseits der üblichen Routen.
-
Diese Graveltour startet wahlweise in Bad Bevensen oder Bienenbüttel und führt dich auf 53 Kilometern durch Wälder, Flusslandschaft und Heide. Entlang der Ilmenau rollst du auf ruhigen Waldwegen, vorbei an der Nixenquelle. Ein kurzer, steiler Anstieg zur Sängershöh fordert dich – oben wartet ein weiter Blick über das Ilmenautal.
Der Klosterweg führt nach Wichmannsburg zur Feldsteinkirche St. Georg. In Bienenbüttel lohnt eine Pause am Mühlenteich, danach begleitet dich der Skulpturenpfad durch die Landschaft. Über Hohnstorf erreichst du den Elbe-Seitenkanal. Hier kannst du zwischen glattem Asphalt oder geschottertem Betriebsweg direkt am Wasser wählen.
Im Waldabschnitt fordern feinsandige Passagen deine Fahrtechnik – bleib konzentriert auf der kleinen Abfahrt. Zwischen Haaßel und Niendorf I durchquerst du ein stilles Wäldchen, wo Bäume in flachem Wasser stehen. Eine kleine Anhöhe bietet Fernblicke über Felder und Wälder. Der Hof Scharnhop zeigt ein Heimat- und Treckermuseum mit Fahrradhistorie.
Zurück in Bad Bevensen lädt die Radwegekirche Dreikönigskirche zur Rast ein. Mit 351 Höhenmetern verbindet die Tour in der Lüneburger Heide sportliche Herausforderung mit ruhigen Naturabschnitten. Ideal für Gravel-Fahrerinnen und -Fahrer, die abwechslungsreiches Terrain in der Heideregion Uelzen suchen.
-
Der Start ist flexibel in Bad Bevensen, Ebstorf oder Bienenbüttel möglich. Alle drei Orte haben einen Bahnhof, Bienenbüttel liegt im HVV-Tarifgebiet. Die Tour kombiniert Ilmenau-Loop und Hügel-Heide-Hünengräber zu einer großen Runde. Perfekt für ein Gravel-Wochenende mit Therme und Altstadt in Bad Bevensen.
Du rollst entlang der Ilmenau auf Waldwegen, vorbei an der Nixenquelle. Ein kurzer, steiler Anstieg zur Sängershöh fordert dich – oben wartet weiter Blick übers Ilmenautal. Über den Klosterweg erreichst du die Feldsteinkirche St. Georg in Wichmannsburg. In Bienenbüttel lohnt eine Pause am Mühlenteich, danach führt dich der Skulpturenpfad durch die Landschaft. Am Elbe-Seitenkanal kannst du zwischen Asphalt oder geschottertem Betriebsweg direkt am Wasser wählen.
Im Wald fordern bei Trockenheit kurze, feinsandige Passagen deine Fahrtechnik – bleib hier konzentriert, dann ist das problemlos fahrbar. Ein stilles Wäldchen mit Bäumen im Wasser liegt am Weg. Die Addenstorfer Heide zeigt Hünengräber aus der Steinzeit. Durch den beeindruckenden Bobenwald geht's weiter. Der alte Hohlweg zum Goldberg ist knackig – oben wartet schöner Ausblick.
Asphalt wechselt mit Wald- und Wiesenwegen. Am Bornser Friedhof kommt fast alpines Gefühl auf. Kultur liegt am Weg: Arboretum Melzingen, Kloster Ebstorf mit mittelalterlicher Weltkarte. Raststellen: Wiesen-Café Oldendorf II mit Kartoffeltorte, Wiesensee, Fischteiche Barum. Mit 35-40 mm Reifen läuft die Strecke gut.
Kilometererfassung
Die gefahrenen Kilometer können nach Abschluss der Permanenten online gemeldet werden.
Die Erfassung dient der Bestätigung der gefahrenen Strecke sowie der weiteren Auswertung gemäß den Vorgaben des Radsportverbandes (“German Cycling”).
Rückmeldung nach der Fahrt
Nach Durchführung der Tour bitten wir um eine kurze Rückmeldung per E-Mail an:
permanente@radsportteam.de
Die E-Mail muss folgende Angaben enthalten:
Name der gefahrenen Tour
Datum der Fahrt
Als Streckennachweis den tatsächlich gefahrenen Track als GPX-Datei, einen öffentlich einsehbaren Link (z. B. zu Komoot) oder einen Screenshot (z. B. aus Garmin Connect, Komoot oder vergleichbarer Plattform)
E-Mail-Adresse mit der du dich für die Breitensportlizenz angemeldet habt (zur Zuordnung)
Teilnahmebeitrag
Der Teilnahmebeitrag beträgt 3,00 EUR pro gefahrene Permanente und ist separat per Überweisung zu entrichten. Damit sind auch die Kosten für die Registrierung der Permanenten beim Radsportverband abgedeckt.
Empfänger: Postsportverein Uelzen
IBAN: DE47 2585 0110 0000 0250 23
Verwendungszweck:
Radsport Permanente – Name der Tour – Datum der Fahrt
Verarbeitung der Rückmeldung
Nach Eingang von Rückmeldung und Zahlung erfolgt die vereinsinterne Erfassung.
Eine gesonderte Bestätigung wird in der Regel nicht versendet.
Bitte beachte, dass jede Permanente pro Person und Saison nur einmal für die Wertung angerechnet werden kann.
Hinweise zur Streckennutzung
Die hier veröffentlichten Permanenten sind Routenvorschläge. Alle Strecken wurden von uns befahren. Veränderungen durch Witterung, Forst- oder Bauarbeiten können jedoch jederzeit auftreten. Für entsprechende Hinweise sind wir dankbar.
Insbesondere die Graveltouren führen teilweise durch abgelegene Bereiche. Diese Strecken fährt man nicht unbedingt allein. In einzelnen Abschnitten kann der Mobilfunkempfang eingeschränkt sein. Eine grundlegende Ausrüstung wird vorausgesetzt. Das Tragen eines Fahrradhelms sollte selbstverständlich sein.
Hinweise zum Befahren
Es gelten die allgemeinen Verkehrsregeln.
Kurzfristige Anpassungen der Streckenführung sind möglich.
Eine Haftung für Wegezustand, Hindernisse, witterungsbedingte Veränderungen, Verkehrseinwirkungen oder sonstige typische Gefahren wird ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Jede Fahrerin und jeder Fahrer ist selbst dafür verantwortlich, Strecke, Tempo und Ausrüstung den jeweiligen Bedingungen anzupassen. Die Nutzung der Strecken erfolgt auf eigene Verantwortung.
27. Einzelzeitfahren „Olmsruh 3×10“: Termin noch offen
Vielen Dank für euer Interesse an unserem Einzelzeitfahren! Wir versuchen aktuell, die 27. Auflage des Einzelzeitfahrens in diesem Jahr (2026) durchzuführen. Leider stehen uns einige Leute aus dem Orga-Team nicht mehr zur Verfügung, wir hoffen jedoch, die Lücken schließen zu können. Bleibt dran. Wir informieren euch, sobald wir mehr sagen können!.
—> Hier geht es zu den Ergebnissen und Fotos des letzten Rennens.